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22 Schriften für Buchcover, nach Genre sortiert
Buchcover werden in zwei Größen gelesen: als Vorschaubild in einem Onlineshop und als gedruckter Umschlag in der Hand. Die Schriften hier sind Display-Schriften für die zweite Größe, die auch in der ersten noch lesbar bleiben: offene Punzen, robuste Details und genug Schnitte, um Titel, Untertitel und Autorennamen aus einer Familie zu setzen.
Der Satz des Innenteils ist eine eigene Aufgabe. Eine Schrift, die auf einem Umschlag funktioniert, ist selten die richtige für 300 Seiten Fließtext. Alles hier ist deshalb für Cover, Buchrücken und Titelseite gedacht.
Sortiert nach Genre, denn so wird ein Cover meist in Auftrag gegeben.
Belletristik und Memoiren
Aezra: schmale, scharfe Serifenschrift

Eine schmale Serifenschrift mit langen, scharfen Serifen und engem Abstand. Durch die schmale Laufweite passt ein langer Titel in eine Zeile, in einer Größe, die auch klein noch lesbar ist. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Belletristik, übersetzte Romane, Memoiren: überall dort, wo der Titel lang ist und im Regal alles gleich aussieht.
Aezra testen →Saltz: schmale Serifenschrift im italienischen Stil

Kontrastreicher als Aezra und dadurch formeller. Kräftige Grundstriche neben feinen Haarlinien, auf schmaler Grundform. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Essays, Lyrik, Titel aus einem Wort, die den ganzen Umschlag füllen.
Saltz testen →Ques: breite, elegante Serifenschrift mit Kontrast

Breit, humanistisch und moduliert, mit Serifendetails auf einem serifenlosen Grundgerüst. Ein kurzer Titel zieht sich über die ganze Breite des Umschlags. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Gegenwartsliteratur, Texte über Kunst, alles mit einem Titel aus zwei Wörtern und Platz, ihn groß zu setzen.
Ques testen →Roma: moderne, elegante Sans mit Kontrast

Modulation wie bei einer Serifenschrift auf einem serifenlosen Grundgerüst, dazu ein schräger Schnitt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Belletristik, die sich vom Regal voller schmaler Serifenschriften abheben soll. Der schräge Schnitt gibt dem Untertitel eine eigene Stimme.
Roma testen →Sachbuch, Wirtschaft und Wissenschaft
Nano: kräftige Sans für Wissenschaft und Technik

Flach, gleichmäßig und ohne zeittypische Details, mit offenen Punzen auch in den kräftigen Schnitten. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Populärwissenschaft, Wirtschaft, Technik: Sachbücher, die auch in drei Jahren noch aktuell aussehen sollen.
Nano testen →Scal: spitze geometrische Sans

Geometrisch konstruiert, mit spitzen Scheitelpunkten und scharfem Abschluss. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Monografien zu Design, Architektur und Fotografie. Eine Alternative zur üblichen geometrischen Schrift auf jedem zweiten Wirtschaftsbuch.
Scal testen →Ark Sans: architektonische Sans mit schrägen Anschnitten

Schräge Anschnitte an Grundstrichen und Strichenden geben ihr etwas Gezeichnetes, Technisches. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Architektur, Ingenieurwesen, Stadtplanung. Präzise und wärmer als eine Grotesk.
Ark Sans testen →Apex: kräftige, scharfe, spitze Sans

Kräftig und kantig, mit spitzen Strichenden und einer Reihe von Alternativen. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Sport, Wirtschaft und Sachbücher über Wettbewerb, bei denen der Titel das Lauteste auf dem Cover ist.
Apex testen →Design, Kunst und Fotografie
Soya: breite Display-Schrift für Editorial

Breit laufend und mit hoch liegender Mitte, gezeichnet für große Größen. Die Breite füllt eine Zeile über einem randabfallenden Bild. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Mode, Fotografie und Ausstellungskataloge. Stark über einem Bild, ruhig daneben.
Soya testen →Chez: kontrastreiche Sans mit runden Grundstrichen

Kontrast zwischen dick und dünn bei einer Sans, mit abgerundeten Grundstrichen. Wirkt modern, wo eine klassizistische Antiqua klassisch wirkt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Kunstbücher, Galeriepublikationen, Design-Jahrbücher.
Chez testen →Rati: zeitgenössische Schrift mit Kontrast

Modulierte Striche mit unregelmäßigem Abschluss, sodass sie gezeichnet statt gesetzt wirkt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Monografien und Fotobücher, bei denen die Schrift auf dem Cover unter einem starken Bild steht.
Rati testen →Auria Sans: luftige Sans mit weichen Innenecken

Leicht, offen und großzügig gesetzt, mit weichen Innenecken. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Designbücher, die Luft brauchen. Gut in großen Größen mit viel Weißraum drumherum.
Auria Sans testen →Kochbücher, Essen und Lifestyle
Edde: kräftige Serifenschrift für Handwerk und Tradition

Eine kräftige Serifenschrift mit offenen Punzen und Kehlungen mit leichtem Egyptienne-Einschlag, sodass sie auch klein lesbar bleibt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Essen, Handwerk, Geschichte. Gewicht mit Wärme.
Edde testen →Soft: kräftige, organische, runde Serifenschrift

Eine Serifenschrift mit abgerundeten Ecken, die den Aufbau einer Serifenschrift behält, nur mit weicherer Kante. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Kochbücher, Wellness, Beauty. Warm auf dem Umschlag und trotzdem erwachsen.
Soft testen →Vole: geometrische Sans mit runden Punzen

Geometrische Formen mit runden Punzen, die ihr etwas Ruhiges, Wässriges geben. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Moderne Lifestyle- und Wellness-Titel. Steht ruhig unter Fotos.
Vole testen →Liebesromane, Jugendbuch und Gegenwartsliteratur
Mod: moderne Serifenschrift

Eine Serifenschrift mit großer x-Höhe und weichen Details, lesbar bis hinunter auf Buchrückengröße. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Liebesromane, Gegenwartsliteratur, Kinderbücher für ältere Kinder.
Mod testen →Pout: Display-Schrift mit umgekehrtem Kontrast

Umgekehrter Kontrast legt das Gewicht auf die Waagerechten, sodass die Buchstaben andersherum wirken als gewohnt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Gegenwartsliteratur und Jugendbuch. Die richtige Wahl, wenn ein Cover auf den ersten Blick bewusst gestaltet wirken soll.
Pout testen →Miox: funky, groovige Bubble-Schrift

Kräftig, hüpfend und aufgeblasen, mit einem Bubble-Look der Siebziger. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Liebesromane und Jugendbücher mit Retro-Anspruch. Stark genug, ein Cover ganz ohne Bild zu tragen.
Miox testen →Kinderbücher
Slim: freundliche Sans Serif

Offen, schlicht und leicht abgerundet, mit großer x-Höhe. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Kinderbücher und Erstlesebücher. Zugänglich für Kinder, vertrauenswürdig für die Erwachsenen, die sie kaufen.
Slim testen →Cesty: freundliche, runde Display-Schrift

Kräftige, runde Display-Schrift im Stil der Siebziger, wie Verpackungen aus einem alten Tante-Emma-Laden. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Bilderbücher, Beschäftigungsbücher, Titel rund um Spielzeug.
Cesty testen →Nuido: weiche, runde Sans

Eine ruhigere runde Sans, gleichmäßig in der Strichstärke und großzügig gesetzt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Kindersachbücher und Erstlesebücher, bei denen die Schrift der Illustration nicht im Weg steht.
Nuido testen →Bool: funky, verspielte Sans mit kräftigen Alternativen

Verspielte Formen mit einer Reihe kräftiger Alternativen, sodass sich dasselbe Wort auf mehrere Arten setzen lässt. Neun Schnitte und eine variable Schrift.
Bilderbuchcover, die von Hand geschrieben aussehen sollen.
Bool testen →Weiterlesen
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