Spitz zulaufende Schriftarten

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Was sind spitze Schriften?

Spitze Schriften haben Buchstaben mit Spitzen, etwa die Großbuchstaben A, M und N, oder spitze Ecken, etwa die Kleinbuchstaben a und u.

Spitze Schriften wurden Ende der 1920er Jahre beliebt, als die Futura von Paul Renner erschien. Die Futura verkörpert die Idee der Bauhaus-Bewegung, ein Gestaltungskonzept, das auf Modularität und Einfachheit setzt. Die Buchstaben beruhen auf geometrischen Formen wie Kreis, Rechteck und Dreieck, wobei das Dreieck die Grundform für die Spitzen von A und V bildet. In der Sammlung oben greifen die Schriften Apex und Scal den Futura-Bauhaus-Stil auf, mit alternativen Buchstaben, mit denen sich ein geometrisches Logo individuell gestalten lässt.

Spitze Schriften funktionieren meist am besten als Display-Schriften, also für Logos, Überschriften und Plakate, weil sie als längerer Text etwas schwerer zu lesen sind. Oft sollen die scharfen, spitzen Enden ja gerade groß gezeigt und betont werden.

Unsere Sammlung spitzer Schriften

Unsere Sammlung spitzer Schriften umfasst sechs Schriften. Manche sind scharf mit spitzen Ecken, etwa Bauhaus Cut und Apex, andere sind spitze, geschwungene Schriften mit Kante, etwa Nano und Quin. Die meisten Schriften dieser Sammlung sind serifenlos, Bauhaus Mod ist jedoch eine Serifenschrift, und Nano wirkt zwar serifenlos, hat aber Stilsets für einen Slab-Serif-Look.

Spitze Formen für den Charakter einer Marke

Spitze Formen, ob Buchstaben mit stechenden Spitzen oder geschnittene Buchstaben, deren Querbalken für einen architektonischeren Look geteilt sind, geben jedem Text einen cooleren Look.

Das gilt oft für Logos, bei denen eine scharfe Form Eigenschaften oder die Positionierung einer Marke widerspiegelt.

Typische Beispiele:

  • Logos von Tattoostudios (die Nadel der Tätowiermaschine)
  • Nagelstudios (Stiletto-Nägel)
  • Schmuckmarken (der Schliff von Edelsteinen)
  • Architekturbüros (Konstruktion mit Trägern und Gestaltung mit Linien)

Alternative Buchstabenformen

Alle Schriften unserer Sammlung spitzer Schriften haben Stilsets. Das sind alternative Buchstabenformen, die sich in Programmen wie Illustrator und InDesign gegen andere Buchstaben austauschen lassen. Typische Beispiele sind ein zweistöckiges a oder g, das durch ein einstöckiges ersetzt wird, oder der erste oder letzte Buchstabe eines Wortes, der durch eine Schwungversion ersetzt wird, damit er mehr auffällt.

Alle Schriften haben neun Schnitte, von dünn bis fett, einschließlich Bold und Black.

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